•  
    Leseliste
  •  
    Vogemerkt
  •  
    Rezension
  •  
    Gelesen
  •  
    Neu

Rick Riordan

Helden des Olymp 3
Das Zeichen der Athene

  • Autor:Rick Riordan
  • Titel: Das Zeichen der Athene
  • Serie:Helden des Olymp 3
  • Genre:Fantasy
  • Einband:Hardcover
  • Verlag:Carlsen
  • Datum:01 Oktober 2013
  • Preis:17,90 EUR

 
»Das Zeichen der Athene« (Helden des Olymp 3) von Rick Riordan


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(4.5)

 
 
Percy Jackson ist zurück! Und trifft gleich auf Annabeth, seine Freundin, die er verlassen musste. Das Wiedersehen gerät sehr stürmisch und bald wird es auch schon gefährlich:
Ein tückischer Gegner ist in Percy Jackson gefahren, der nur eines will: töten!
Doch schnell wird klar: die 7 Halbgötter aus beiden Camps müssen zusammenhalten. Nur gemeinsam können sie den Olymp retten und vor dem Untergang bewahren. Mit Annabeths Schiff segeln sie nach Rom um die verschwundene Statue der Athene wieder zu finden. Aber die unterschiedliche Gesinnung der Jugendlichen machen ein „Zusammen“ sehr schwer. Zu tief sitzt die Feindschaft zwischen den griechischen und römischen Nachkommen der Götter.

„Können Geister Arthritis haben?“ Diesen humorvollen Gedanken möchte ich gerne als Sinnbild für das ganze Buch darstellen. Sehr humorvoll lässt Rick Riordan seine jugendlichen Halbgötter agieren, aber wenn es drauf ankommt steht jeder seinen Mann. Viele Kämpfe müssen gewonnen, viele Ungeheuer besiegt werden, bevor der Lohn der Arbeit winkt.

Im vorliegenden 3. Band der Götter des Olymp-Serie treffen die Jugendlichen aus beiden Camps wieder zusammen. Alte Freundschaften werden vertieft, neue geschlossen und bald gibt es auch wieder Romantik. Percy und Annabeth kommen sich wieder näher, bleiben aber nicht die Einzigen. So langsam werden die „Kinder“ erwachsen hat man hier beim Lesen das Gefühl. Rick Riordans Figuren entwickeln sich ständig weiter, ohne sich aus den Augen zu verlieren. Und ohne dass die Spannung des Buches darunter leidet. Die Atmosphäre auf dem Schiff ist manchmal sehr spannungsgeladen und die drohenden Gefahren packen Jung und Alt. Wie gut, dass Percy der Sohn des Meeresgottes ist – so haben die Jungs und Mädchen doch einen gewissen Vorteil.

Geschichtsunterricht nebenbei. Nicht nur griechische und römische Götter werden unterschieden, auch verschiedene Sagen- und Mythengestalten wie Arachne, Mithras oder Herakles. Allerdings alles schön in die Geschichte eingebunden und nie zu viel auf einmal. Man liest ja schließlich ein Abenteuer- und kein Geschichtsbuch. Diesen Drahtseilakt hat der Autor hervorragend drauf: quasi lernen im Vorbeilaufen.

Die Charaktere Piper, Annabeth, Percy und Leo erzählen abwechselnd aus ihrer Sicht. Das baut zudem viel Spannung auf, weil es viele Cliffhanger entwickelt, wenn die Perspektive wieder wechselt. Das Ende des Buches lässt den Leser mit einem weiteren Cliffhanger zurück, der einen mit Spannung auf das 4. Abenteuer der 7 Helden warten lässt.

Fazit: zwar ein Buch für Jugendliche und auch in der entsprechenden Sprache geschrieben, dennoch wird sich auch ein Erwachsener bei der Lektüre kaum langweilen.
 
 
 


Mehr Rezensionen von harakiri