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Patrick Lee

Das Labyrinth der Zeit

  • Autor:Patrick Lee
  • Titel: Das Labyrinth der Zeit
  • Serie:
  • Genre:SF
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:rororo
  • Datum:01 Dezember 2012
  • Preis:9,99 EUR

 
»Das Labyrinth der Zeit« von Patrick Lee


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(4)

 
 
Das Labyrinth der Zeit ist der letzte Teil der Trilogie um Travis Chase, Paige Campell und der Pforte.

Ein Anschlag wird auf den Präsidenten der USA verübt und kurz danach auch auf das geheime Labor in der Wüste von Wyoming wo Travis, Paige und andere daran arbeiten, das Geheimnis der Pforte zu enträtseln. Diese wirft in unregelmäßigen Abständen Dinge heraus, die sehr futuristisch sind.
Travis und Paige können nach dem Anschlag auf das Labor fliehen, aber die Verfolger sind schon auf ihren Fersen. Sie müssen herausfinden was es mit dem Projekt _Skalar_ auf sich hat und geraten in viele Gefahren. Wem können sie noch trauen?

Die Fantasie, die Patrick Lee hier entwickelt hat mich schon in den ersten beiden Büchern fasziniert, hier treibt er es auf die Spitze. Ein Würfel, genannt Anzapfer, der aus der Pforte stammt, hilft dabei, in seine eigenen Erinnerungen abzutauchen und diese teilweise zu verändern. Travis reist als 10 jähriger Junge zurück in der Zeit um ein wichtiges Notizbuch zu finden. Die Schwierigkeiten, die er dabei hat hat er allerdings nicht so recht bedacht und so kommt es zu unvorhergesehenen, teils komischen Situationen.

Sehr spannend verläuft die Handlung diesmal und Travis entkommt durch seine Klugheit manch aussichtslos scheinender Situation. Auch der Unsichtbarkeitsanzug darf hier wieder glänzen, dieser hat mich schon im ersten Buch sehr beeindruckt. In diesem Buch treibt der Autor ein perfides Spiel mit dem Leser, Menschen sterben, auch teils lieb gewonnene Charaktere, doch mag man das gar nicht glauben. Man trauert mit, lacht mit, wundert sich und merkt gar nicht wie schnell die Zeit vergeht und man durch das Buch durch ist.

Patrick Lees Sprache ist schnell und flüssig und reißt die Leser von der ersten Seite an mit. Dass nichts ist wie es scheint verwirrt den Leser stellenweise und am Ende muss ich sagen bin ich gedanklich etwas ausgestiegen, zu verwirrend war die Auflösung und die daraus resultierenden Folgen.

Fazit: würdiger Abschluss einer faszinierenden Trilogie, die sich von Buch zu Buch gesteigert hat.
 
 
 


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