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Marissa Meyer

Die Luna-Chroniken 1
Wie Monde so silbern

  • Autor:Marissa Meyer
  • Titel: Wie Monde so silbern
  • Serie:Die Luna-Chroniken 1
  • Genre:SF
  • Einband:Hardcover
  • Verlag:Carlsen
  • Datum:01 Dezember 2013
  • Preis:18,90 EUR

 
»Wie Monde so silbern « (Die Luna-Chroniken 1) von Marissa Meyer


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(4)

 
 
Cinderella 2.0

Die Welt nach dem 4. Weltkrieg: Eine schreckliche Krankheit tobt auf der Erde, die lila Pest. Cinder, eine Cyborg, wird von Stiefmutter und Stiefschwester ausgenutzt. Sie muss arbeiten, während ihre Schwestern sich zu Hause ausruhen können. Als sie den Kaisersohn Kai kennenlernt und erfährt, dass sie immun gegen die Krankheit ist, scheint sich ihr Leben zu ändern. Doch Kais Einladung auf den Märchenball schlägt Cinder aus. Kai soll nicht erfahren, was sie in Wirklichkeit ist. Dabei ist sie schon längst in ihn verliebt! Doch Kai muss die Königin vom Mond heiraten, um einen Krieg zu verhindern…


Ein modernes Märchen? Eine Sci-Fi-Erzählung? Ein Spionageroman? Irgendwie ein bisschen von allem. Das Grundgerüst der Erzählung bildet das Märchen Aschenputtel, aber dann geht die Erzählung doch ganz eigene Wege mit der Krankheit und dem Tod des Kaisers, der Ansteckung einer von Cinders Schwestern… Dennoch gibt es auch zwischendurch immer wieder gewisse Parallelen, die mir sehr gut gefallen haben: das kürbisfarbene Auto, der amputierte Fuß – herrlich zu lesen und entdecken, wie die Handlung immer wieder um das alte Märchen kreist.

Mit den Charakteren wurde ich leider nicht so recht warm, was vielleicht daran lag, dass mir Cinder anfangs als Cyborg recht fremd blieb. Einzig ihr Android Iko hat bei mir Begeisterung hervorgerufen. So lebendig und witzig ist keine andere Figur im ganzen Roman. Schade, dass diese dann erst einmal auf Eis gelegt wird, was aber anderen Charakteren, allen voran Kaiser Kai mehr Raum gibt. Auch Cinder wird mit der Zeit etwas „menschlicher“ und gewinnt an Sympathie. Als sie erfährt, dass nur sie das Kaiserreich retten kann, zögert sie keine Sekunde und verzichtet auf ihre geplante Flucht. Doch dann kommt heraus, dass sie eine Cyborg ist – und Kai schreckt zurück. Cinder bleibt tief verletzt zurück. Und es gibt endlich tiefere Gefühle im Buch, was ich bei den Protagonisten lang vermisst hatte.

Auch wenn man denkt, man kennt ja das Ende des Märchens, weiß wie es ausgeht, wird man erst einmal auf eine, zum Glück nicht so lange, Wartezeit vertröstet:
Das Buch „Wie Monde so silbern“ ist der Auftakt einer Reihe. Der zweite Band „Wie Blut so rot“ erscheint im Januar 2014 im Carlsen-Verlag und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Cinder, Iko, Kai und all den anderen.


Fazit:
Altes Märchen neu aufgepimpt und in die Welt eines fernen Jahrhunderts versetzt. Und es funktioniert!
 
 
 
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    2014-01-06
    Ich war ziemlich begeistert von der Umsetzung. Märchen zu adaptieren ist ja nicht die neueste aller Ideen, aber es so geschickt zu machen, verdient definitiv großes Lob. Aschenputtel als Cyborg? Klingt wirklich komisch, für mich jedoch nicht fremd, sondern irgendwie genial (ich fand den Fuß auch herrlich ^^). Von mir eine klare Leseempfehlung!
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    2014-01-31
    Ich hab mir das Buch gestern gekauft und heute musste ich den zweiten Teil gleich mitnehmen, da ich es durch habe...! Es ist total fantastisch und mir gefällt auch sehr gut, wie interessant Märchen und Neuzeitideen verwoben wurden....! Ich kann das Buch auch nur ganz klar empfehlen und bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung - kann auch gar nicht lange online bleiben *hihi* Ich finde eigentlich nicht einmal unbedingt, dass es den Charakteren an Sympathietragkraft mangelt =) Ich finde Cynder toll - vor allem dass sie so tollpatschig ist und sich so verhaspelt. Auch Dr. Erland ist auf seine Art sehr amüsant. Endlich mal eine taffe junge Frau, die Männern durchaus die Stirn bieten kann und nicht darauf warten muss von ihnen gerettet zu werden *g* Hoffentlich wird der Abstand zwischen den einzelnen Teilen nicht allzu sehr anwachsen :) Liebe Grüße, Suna =)


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