•  
    Leseliste
  •  
    Vogemerkt
  •  
    Rezension
  •  
    Gelesen
  •  
    Neu

Patrick Lee

Dystopia

  • Autor:Patrick Lee
  • Titel: Dystopia
  • Serie:
  • Genre:SF
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:rororo
  • Datum:01 März 2012
  • Preis:9,99 EUR

 
»Dystopia« von Patrick Lee


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(4.5)

 
 
Die Handlung beginnt zwei Jahre nach dem Vorgängerbuch „Die Pforte“

Paige Campbell wird überfallen und entgeht nur knapp dem Tod. Sie kann vor ihrer Gefangennahme noch einen Telefonanruf absetzen, in dem es ihr gelingt, ihren ehemaligen Partner Travis, der sich aus den Geschäften von Tangent zurückgezogen hat zu aktivieren.

Zusammen mit der neuen Mitarbeiterin Bethany muss Travis eine neue Entität aus der Pforte testen: einen Metallzylinder. Dieser öffnet ein Loch in die Zukunft, in der die komplette Welt zerstört ist. Travis und Bethany retten Paige und finden heraus, was die Ursache ist. Da auch der amerikanische Präsident darin verwickelt ist geraten sie bald in einen Strudel gefährlicher Abenteuer.

Rasante Verfolgungsszenen im Heute und in der Zukunft, die oft nur dadurch gelöst werden, dass man durch das Loch die Zeit wechselt, scheinen anfangs etwas verwirrend, aber man liest sich schnell in die Handlung ein. Stellenweise waren mir manche Erklärungen zu technisch oder weitschweifig, aber die Geschichte hat mich dann gleich wieder fortgespült. Travis ist seinen Gegnern immer einen Tick voraus, immer einen Tick schlauer, was zwar eigentlich unglaubwürdig ist, aber oft in spannenden Szenen mündet, aus denen der Leser keinen Ausweg gesehen hätte. Sehr tricky fand ich den Einfall, dass man in die Zeit reisen muss um die Gegenwart zu retten und auch die letztendliche Auflösung des Falls.

Düster beschrieben sind die Schauplätze in der Zukunft, schrecken auf und machen nachdenklich. Sehr zu Herzen gehend auch die Szene auf dem Flugplatz in Yuma in der Zukunft. Die ganzen Toten und vor allem die vielen toten Kinder. Da kommen auch einem echten Helden wie Travis mal die Tränen.

Genau wie im ersten Teil rast die Handlung nur so vor sich hin, der Spannungsbogen wird auf der ersten Seite aufgebaut und sinkt erst auf den letzten Seiten. So stellt man sich einen packenden Sci-Fi-Thriller vor, der Spaß macht zu lesen.
Die Charaktere Travis und Paige werden einem auch immer sympathischer, Bethany wird mit der Zeit eher ein bisschen aufs Abstellgleis geschoben, ihr kommt kein besonderer Part in der Handlung zu.

Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Serie.

Fazit: Bunter Reigen aus Verfolgungsjagd, düsterer Szenerien und abwechslungsreiche Handlung machen diesen Science-Fiction-Thriller mehr als lesenswert.
 
 
 


Mehr Rezensionen von harakiri