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Michael Scott

Die 13 Heiligtümer

  • Autor:Michael Scott
  • Titel: Die 13 Heiligtümer
  • Serie:
  • Genre:Horror
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Penhaligon Verlag
  • Datum:22 April 2013
  • Preis:18,99 EUR

 
»Die 13 Heiligtümer« von Michael Scott


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(4)

 
 
Seit 7 Jahrzehnten ist Judith Walker Hüterin eines der 13 Heiligtümer Brianniens. Sie bekam ihr Relikt damals von einem Einäugigen, zusammen mit 12 anderen Kindern. Diese sollten auf die Heiligtümer gut aufpassen und sie nie zusammenkommen lassen, weil sonst ein Dämonensturm über die Erde fegen würde.
Sarah Miller lebt mit ihrer herrschsüchtigen Mutter in der Nähe von London, sie lässt sich von ihr unterdrücken und hat „noch nie in ihrem Leben etwas richtig gemacht“. Als sie nun dazu kommt als Judith Walker überfallen wird zögert sie keine Sekunde und rettet ihr das Leben. Sie nimmt sie sogar bei sich zu Hause auf, was sich aber als schlimmer Fehler erweist. Ihre Familie wird abgeschlachtet, sie selbst gerät in Mordverdacht und selbst in Gefahr, getötet zu werden.
Als Judith stirb vertraut sie Sarah ihr Relikt an, diese soll es Judiths Neffen Owen bringen. Doch das Relikt zieht Sarah selbst in seinen Bann und sie kann es kaum mehr aus der Hand geben. Zudem ist sie immer noch in Gefahr und weiter auf der Flucht. Ist Sarahs Beteiligung wirklich Zufall? Und wer ist der geheimnisvolle Vagabund?


Ein Buch mit einem wahnsinnigen Tempo. Sarah kommt kaum zum Schlafen, ständig ist sie in Gefahr und droht zu sterben. Etwas Böses ist ihr auf den Fersen. Doch fast wie James Bond entgeht sie jedem Anschlag, wird selbst zur Mörderin in Notwehr und muss am Ende zur Heldin werden. Diese Wandlung von Sarah erleben wir hautnah mit. Am Anfang duckmäuserisches Mädchen, das sich nichts zutraut, mit dem Schwert an Selbstvertrauen gewinnt und am Ende alles rettet. Zugegeben: nicht ganz realistisch, aber das sind die im Buch vorkommenden Dämonen ja auch nicht. Es stört also nicht weiter.

Was mich leicht gestört hat waren die beiden Sexsüchtigen. Nur im Zustand höchster Extase konnte die Frau ihre hellseherischen Fähigkeiten entfalten. Aber warum musste das durch Sex sein? Kann es nicht andere Formen von Trance geben? Dieses Detail hat für mich nicht so richtig zum Buch gepasst, das ansonsten sehr stimmig und aufregend war.

Das Ende fand ich dann aber etwas abrupt. Das ganze Buch wurde so logisch und rasant aufgebaut und ausführlich beschrieben und am Ende wird der Gegner, der „schwer besiegbar ist“ doch in zwei Seiten erledigt.
Das Buch ist in sich abgeschlossen, allerdings lässt das Ende darauf schließen, dass es wohl eine Fortsetzung geben wird. Ich persönlich freue mich sehr darauf und bin gespannt, welche Abenteuer unsere Helden noch erleben werden.

Fazit: rasanter, blutiger Thriller mit Fantasy-Einschlägen, der einen von Seite zu Seite hetzt um schnell zu erfahren, wie das Ende ist.
 
 
 


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