•  
    Leseliste
  •  
    Vogemerkt
  •  
    Rezension
  •  
    Gelesen
  •  
    Neu

Max Wilde

Schwarzes Blut

  • Autor:Max Wilde
  • Titel: Schwarzes Blut
  • Serie:
  • Genre:Horror
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Heyne Verlag
  • Datum:08 Juli 2013
  • Preis:8,99 EUR

 
»Schwarzes Blut« von Max Wilde


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(2.5)

 
 
Skye hat einen Dämon in sich. Wenn dieser die Kontrolle übernimmt, muss sie töten. Dies wird 4 Männern, die sie von der Seite her anmachen, zum Verhängnis. Skyes Bruder ist Polizist und mit der Aufklärung des Falles betraut. Sehr schnell merkt er, dass Skye der gesuchte Mörder ist. Als er seinen Sohn gefährdet sieht, wirft er Skye kurzerhand aus dem Haus.

Gleichzeitig läuft die Handlung von „Junior“, der schon jahrelang in einer Anstalt vor sich hin vegetiert und nun endlich die Chance zur Flucht sieht. Denn er hat noch eine alte Rechnung mit Skyes Bruder Gene offen – und nutzt Sohn Timmy als Köder…

Keiner der Charaktere ist normal. Alle töten gerne oder haben schon anderweitig Dreck am Stecken, ohne dass es genauer erklärt wird. Das macht das Lesen etwas mühsam. Das ganze Buch ist eine Aneinanderreihung von Trash und Ekel. Töten steht im Vordergrund, eine Tat grausiger als die andere. Mich stört ein bisschen Blut nicht, aber dann bitte richtig und mit tiefgründigen Charakteren. Diese bleiben hier allesamt oberflächlich und hohl.

Der Schreibstil von Max Wilde, der unter dem Namen Roger Smith für seine Südafrikaromane bekannt ist, ist packend. Reißerisch, schonungslos und detailliert. Trotzdem fehlt mir die Spannung. Auch das Ende, als Timmy entführt wird, kann nicht so recht fesseln und wird schnell abgehandelt. So etwas wie ein roter Faden, der mich durch die Handlung trägt fehlt auch gänzlich. Alles in allem musste ich das Buch relativ häufig zur Seite legen weil ich nicht weiterkam.

Das Ende lässt auf einen weiteren Band schließen, den ich aber vermutlich nicht mehr lesen werde.

Fazit: Wer Trash und Splatter mag wird sich vielleicht ein paar Stunden an dem Buch erfreuen können. Für Freunde perfiden, gut gemachten Horrors fehlt einfach noch ein bisschen Reife.
 
 
 


Mehr Rezensionen von harakiri