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James Dashner

Die Auserwählten 4
Kill Order: Das Prequel zur Maze Runner-Trilogie


 
»Kill Order: Das Prequel zur Maze Runner-Trilogie« (Die Auserwählten 4) von James Dashner


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(4)

 
 
Kill order ist das Prequel zur Maze Runner-Trilogie.
Wie alles geschah.

Nun ja, ganz so klar und deutlich ist die Vorgeschichte dann nich
t. Zumindest bietet sie dem Leser keinen direkten Hinweis darauf warum Thomas ins Labyrinth kam. Die Handlung spielt 13 Jahre vor den Geschehnissen im Labyrinth und der Brandwüste und beginnt etwas behäbig, wird aber schnell spannend. Mark und Alec überleben mit Lana, Trina und Frosch überleben einen Angriff aus einem Flugzeug. Die Fliegermannschaft beschießt das ganze Dorf mit Giftpfeilen und nur Alecs und Marks Mut ist es zu verdanken, dass es Überlebende gibt. Dennoch breitet sich der Virus schnell aus und die Freunde machen sich auf die Suche nach der Quelle dieser Krankheit und den Verbreitern. Dabei werden sie ständig angegriffen und müssen um ihr Leben bangen, manche schaffen es nicht, dafür finden sie neue Freunde – und Feinde.

Die Trilogie habe ich seinerzeit verschlungen und auch diesen Band konnte ich nicht mehr aus den Händen legen. So viele aussichtslose Kämpfe, die dann doch noch im letzten Moment gedreht werden, sympathische Charaktere und eine spannende Handlung sorgen für aufregende Lesestunden. Und man erfährt den Grund, warum das Land in Schutt und Asche liegt und was passiert ist, dass die Menschen ausgerottet wurden. Durch Marks Träume gibt es sogar noch mehr Input aus der noch weiter zurückliegenden Vergangenheit. Diese haben mir immer sehr gut gefallen, weil diese sehr spannend zu lesen waren, auch wenn man wusste, dass Mark überleben würde.

Am Ende war es mir dann fast zu viel Kampf und immer wieder dasselbe mit den Angreifern und den Flügen. Ein wenig überrascht hat mich das Ende dann aber doch. Es kam meiner Meinung nach auch relativ schnell. Die Geschichte, der Weg nach Alaska, werden sehr ausführlich erzählt und das Ende dann etwas lapidar abgehandelt. Sehr berührt hat mich dann wieder das Opfer von Thomas‘ Mutter. Die letzten Seiten lassen noch Raum für ein zweites Prequel, denn wie gesagt: ganz geklärt ist die Handlung trotz Vorgeschichte jetzt noch nicht.

Fazit: wenn man den Epilog wegließe könnte man das Buch auch gut als eigenständig lesen und hätte keinen Spoiler für die Labyrinth-Trilogie zu befürchten.
 
 
 


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