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Jack Kilborn

Das Hotel

  • Autor:Jack Kilborn
  • Titel: Das Hotel
  • Serie:
  • Genre:Horror
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Heyne Verlag
  • Datum:12 Dezember 2011
  • Preis:8,99 EUR

 
»Das Hotel« von Jack Kilborn


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(4)

 
 
Das Hotel von Jack Kilborn ist ein Horrorroman, der Angst vor der nächsten Hotelübernachtung macht.

Ein Hotel mitten in einem düsteren Wald, wer hier eincheckt wird zum Dauergast. So geht es auch Maria, die eine Nacht dort verbringen muss. Ein Jahr nach ihrem Verschwinden suchen ihr Verlobter und ihr Bruder noch immer nach ihr und scheinen tatsächlich Erfolg zu haben. Doch auch sie lässt das Hotel so schnell nicht mehr los. Sie treffen auf einen Journalisten und eine Sportlerin ohne Füße, sowie auf eine Familie, die aus Großmutter, Tochter und Enkelin besteht – und auf einige andere nicht so vertrauenerweckende Gestalten…

Ganz behäbig beginnt das Buch mit dem Verschwinden Marias. Der Leser denkt sich nichts Böses und wird mit einem Mal brutal in die Handlung hinein katapultiert. Durch genaue Beschreibungen, vor allem der Gerüche und Geräusche kann man sich ein nur allzu gutes Bild der Handlung machen und wird von Seite zu Seite geschubst. Mit jeder Seite wächst die Spannung, bei jedem Umblättern überlegt man sich schon, was jetzt wieder Ekeliges passieren wird. Denn ausruhen lässt uns der Autor keine Sekunde, im Gegenteil, er steigert sich bis zum grausamen Ende.

Der Roman ist nichts für schwache Nerven. Auf nahezu jeder Seite fließt Blut, fallen Körperteile oder geschehen andere Grausamkeiten. Unfassbar wie ein Autor auf so viele barbarische Einfälle kommt und diese auch noch so geschickt in einen Roman verpackt. Denn das Buch ist keine sinnlose Aneinanderreihung von Gewalttätigkeit, hinter allem liegt auch noch eine Handlung und so mancher entpuppt sich im Laufe des Buches als nicht ganz das was er schien.

Fazit: Mit“ Das Hotel“ legt Jack Kilborn einen soliden Horrorroman vor, der einen mitreißt und nicht mehr los lässt. Allerdings ist der Roman nichts für ängstliche Gemüter oder Zartbesaitete.
 
 
 


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