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Frank Rehfeld

Die Zwerge von Elan-Dhor 2
Elbensturm

  • Autor:Frank Rehfeld
  • Titel: Elbensturm
  • Serie:Die Zwerge von Elan-Dhor 2
  • Genre:Fantasy
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Blanvalet Taschenbuch Verlag
  • Datum:01 September 2011
  • Preis:EUR 14,00 EUR

 
»Elbensturm« (Die Zwerge von Elan-Dhor 2) von Frank Rehfeld


Besprochen von:
 
Sachmet
Deine Wertung:
(2.5)

 
 
Thalinuel erzählt ihre Geschichte weiter. Wir erfahren jedoch in Band zwei, wem sie über die Ereignisse aus der Vergangenheit berichtet. Es handelt sich um den Zwergenkrieger Barlok, der beim Kampf um Elan-Dhor in das Tor gezogen wurde, aus dem die Tir-Ailith ihre dunkle Kraft bezogen.

Die Erzählung teilt sich in Band zwei nun in drei einzelne Handlungsstränge auf:

Ferne Vergangenheit:
Barlok und Thalinuel entkommen der Leere zwischen den Welten und stranden auf einer ihnen fremden Welt, die durch die Schattenmahre fast vollständig zerstört und verwüstet wurde. Barlok erzählt der Elbin, wie sehr sich die Welt seit ihrer Zeit verändert hat und sie muss erkennen, dass die Handlungen Molakons den Untergang der Elben eingeläutet haben. In den Jahrtausenden, die seither vergangen sind, haben andere Völker die Vorherrschaft errungen, allen voran die verhassten Menschen. Thalinuel und Barlok müssen sich in der fremden Welt zurecht finden. Sie machen sich zusammen mit einigen Elben, die sie dort treffen und einem merkwürdigen Fellwesen auf, sich den Widerstandgruppen anzuschließen. Dabei müssen sie sich einen Weg durch feindliches Gebiet bahnen, was die beiden sehr unterschiedlichen Krieger aus verschiedenen Zeiten zu Freunden werden lässt.

Thalinuels Geschichte:
Nachdem es zum Bruch zwischen Molakon und dem Elbenkönig gekommen ist, besiedeln die abtrünnigen Elben die alte Stadt Tal’Orin. Ein gewaltiger Zustrom an Unzufriedenen macht dies nötig, da die Elbenstädte, die sich auf die Seite der Rebellen geschlagen haben, aus allen Nähten platzen. Die Finsternis breitet sich unter den abtrünnigen Elben immer weiter aus, da Molakon erneut auf die dunkle Magie zurück greift um das Heer der Menschen zu besiegen. Doch die Anwendung dieser Magie zerstört das Lichte in den Elben. Sie verfallen immer mehr den einschmeichelnden Einflüsterungen der dunklen Seite, einzig Thalinuel erkennt, wohin dieser Pfad die Verbannten führen wird.

Der Konflikt eskaliert, da König Lotharion sich auf die Seite der Menschen stellt und sich nun Elben zum ersten Mal in ihrer Geschichte im Kampf gegenüber stehen.

Gegenwart:
Malcorion, der Waldläufer, warnt die Zwerge vor der drohenden Gefahr. Der Schattenmahr in Gestalt Lhiuvens intigriert gegen die Zwerge und die Menschen merken nicht, wie sie gegen das kleine Volk aufgehetzt werden. Das vereinte Heer aus Elan-Dhor und Zharkadul wird in eine Falle gelockt und gefangen genommen, so dass die beiden Minen fast schutzlos den Angreifer ausgeliefert sind. So ist der Weg nach Zharkadul und dem Tor bald frei und bei einer Niederlage der Zwerge stünde dem Schattenmahr niemand mehr im Weg, der ihn daran hindern könnte, die Welt erneut mit Finsternis zu überziehen. Die Lage für die Zwerge wird immer schlimmer, als zu den vereinten Heeren von Radon und Latronia auch noch eine Elbenarmee mit mehr als eintausend Kriegern stößt.

Kommentar:
Was den Leser schon bei Band eins gestört hat und hier wieder als störend empfindet, sind die Wiederholungen in der Erzählung. Der Autor vertraut anscheinend nicht darauf, dass die Leser der Serie treu bleiben und leitet zu Beginn des Buches jedes Kapitel mit einer ausführlichen Zusammenfassung der Vorgeschichte ein. Das stört den Lesefluss ungemein und verführt zum vorblättern der Seiten.

Der Konflikt zwischen Elben, Zwergen und Menschen wurde schon oft geschildert. Eine dunkle Bedrohung lässt die Völker am Ende, trotz ihrer Gegensätze, eine Allianz bilden, denn nur gemeinsam können sie das Böse besiegen. Man kann sich mit den Figuren nicht so recht identifizieren, einzig die Teilerzählung über Thalinuel und Barlok mag wirklich zu fesseln.

Was mir aber besonders an den drei Bänden gefällt ist die äußere Aufmachung. Die Cover bestechen durch einen wunderbaren Farbton und erst auf den zweiten Blick erkennt man die Tiefe der Motive. Ein Lob auch an Jürgen Speh für die Karte im Inneren des Buches.

Fazit:
Es handelt sich hier um grundsolide Fantasy aber ohne das gewisse Etwas. Für Neueinsteiger ist diese Trilogie sicherlich empfehlenswert, doch für Liebhaber guter Fantasy ist die Geschichte lediglich Standard. Sie bietet nicht viel Neues.

 
 
 


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