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Eileen Cook

Lost on Nairne Island

  • Autor:Eileen Cook
  • Titel: Lost on Nairne Island
  • Serie:
  • Genre:Fantasy
  • Einband:Paperback
  • Verlag:Betz, Wien
  • Datum:19 Juli 2013
  • Preis:16,95 EUR

 
»Lost on Nairne Island« von Eileen Cook


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(4)

 
 
Isobel muss mit ihrer Mutter und dem neuen Stiefvater aus ihrer gewohnten Umgebung umziehen in ein Herrenhaus auf einer Insel. Schon bald merkt sie, dass mit dem Haus etwas nicht stimmt. Ihr erscheint ein Mädchen, das Kontakt zu ihr aufnehmen will. Was will ihr die verstorbene Schwester ihres neuen Stiefbruders mitteilen? Ihrer Mutter kann sie sich nicht anvertrauen, denn diese hält fest zum neuen Stiefvater und dieser denkt sowieso schon, dass Isobel psychisch krank ist und will sie loswerden. Als sie sich Nataniel, ihrem Stiefbruder anvertraut ist dieser auch erst skeptisch, aber bald überzeugen ihn Isobels Beweise, dass sein Vater nicht der ist, der er zu sein vorgibt. Und dann gerät Isobel selbst in Gefahr…


Ein Teenager-Roman der mit einer Mischung aus Mystery, Liebe und Thriller überzeugt. Anfangs überwiegt die Liebesgeschichte zwischen Isobel und Nataniel, sowie die Intrigen ihrer Mitschüler. Doch nach und nach bildet sich ein Spannungsbogen, der zwar spät einsetzt, schließlich aber dafür sorgt, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Was hat Nates Vater mit dem Tod seiner Frau und Tochter zu tun? Und hat er womöglich auch bei dem Verschwinden von zwei Schwestern die sein Grundstück besuchen wollten, die Hand im Spiel? Langsam dröselt sich die Geschichte auf und der Leser ist an mancher Stelle sehr überrascht.

Die Charaktere sind teilweise wirklich stark ausgearbeitet, vor allem Biest Nicole, die zwar aus erwachsener Sicht sehr leicht zu durchschauen ist, aus Warte der Jugendlichen aber authentisch beschrieben und durchaus „echt“ daherkommt. Auch Isobel, die sich davor fürchtet dieselbe Krankheit wie ihr Vater zu haben und deshalb teilweise stark verunsichert ist, kam mir gleich nahe.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und teilweise richtig witzig, wenn die Teenager sich unterhalten oder Isobel recht sarkastisch wird. Schade ist, dass manche Handlungen etwas schnell abgehandelt werden und nicht näher darauf eingegangen wird. So ist die Tatsache, dass Isobel mit ihrem Vater Kontakt aufnimmt schnell abgehandelt, hier hätte mich noch mehr interessiert, ob sie sich wieder mit ihm trifft und wie es ihm geht.

Fazit: Flüssig zu lesender Teenager-Roman, der die Genres Mysterie, Thriller und Liebesgeschichte miteinander verknüpft ohne zu langweilen.
 
 
 


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