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Brian Keene

Eine Versammlung von Krähen


 
»Eine Versammlung von Krähen« von Brian Keene


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(4)

 
 
Brinkley Springs, eine Kleinstadt irgendwo in Amerika. Ruhig und beschaulich, doch nichts los. Das ändert sich, als eines Tages 5 Krähen in die Stadt fliegen. Diese sind mächtige Wesen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben ganze Städte auszurotten. Sie können sich in Menschen verwandeln und beginnen bald ihr blutiges Werk. Nichts und niemand kann ihrem Tötungswahn entgehen. Und wer am lautesten schreit, schmeckt am besten. Dabei essen die Wesen nur die Seelen der Getöteten, welche dann zu Asche verfallen. Und es gibt kein Entrinnen, weil ein unsichtbarer Käfig die Stadt umspannt….

Doch zwei Leute in der Stadt sind ihre Gegner. Einer unbewusst, der andere ein Schamane mit magischen Kräften. Wird es den beiden gelingen, die 5 zu besiegen?

Irgendwie hat man immer Hoffnung, dass gerade die Menschen es schaffen, von denen Keene gerade schreibt. Doch diese Hoffnung macht uns der Meister des Horrors schnell zunichte, indem er für jeden eine andere Tötungsart auf Lager hat: Menschen werden zerfetzt, Herzen oder Genitalien herausgerissen, andere werden gepfählt oder durch Glasscherben aufgespießt. Auch vor Tieren und Kindern macht der Autor nicht Halt. Alle – ohne Ausnahme- müssen sterben.

Ganz schön starker Tobak, den uns Brian Keene, nach anfänglichem Geplänkel um eine aussterbende amerikanische Stadt, hier serviert. Dabei setzt er statt bluttriefender Einzelheiten, eher auf die Fantasie des Lesers, auf dessen Kopfkino. Und hier müssen auch Sympathieträger dran glauben.

Keene wird gern mit Koontz und King in einem Atemzug genannt. Und das völlig zu Recht. Zwar schreibt er nicht so ausführlich wie King, aber dennoch spannend und fesselnd und ebenso ohne allzuviel Splatter oder Sex, eben im Stil von Laymon und King. So kann man auch seinen vorliegenden Roman „Eine Versammlung von Krähen“ uneingeschränkt Lesern empfehlen, die zwar Horror mögen, aber nicht zu abartige Szenen vorgesetzt bekommen mögen.

Fazit: Brian Keene kann wirklich Liebhabern von Stephen King oder Richard Laymon wärmstens ans Herz gelegt werden
 
 
 


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