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Alexandra Pilz

Verliebt in Hollyhill

  • Autor:Alexandra Pilz
  • Titel: Verliebt in Hollyhill
  • Serie:
  • Genre:Dark Romance
  • Einband:Hardcover
  • Verlag:Heyne Verlag
  • Datum:17 März 2014
  • Preis:16,99 EUR

 
»Verliebt in Hollyhill« von Alexandra Pilz


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(4.5)

 
 
Das Abenteuer geht weiter.

Kaum von der letzten Zeitreise zurückgekommen beginnt das kleine, verwunschene Dorf Hollyhill sich schon wieder zu verwandeln. Dieses Mal wird es ins Jahr 1811 zurückversetzt und Emily, Matt und die anderen Dorfbewohner müssen wieder helfen. Eine junge Frau kommt halb tot mit einer Kutsche ins Dorf und gibt den Einwohnern Rätsel auf. Woher kommt sie? Wer hat die Frau gewürgt und fast getötet? Um das Rätsel zu lösen begeben sich Emily und Matt auf ein Hofgut in der Nähe. Doch dort werden sie nicht mit offenen Armen empfangen. Im Gegenteil: Misstrauen und ein Familiengeheimnis erwarten die beiden und bald geraten sie in Verdacht, die kostbaren Familienjuwelen gestohlen zu haben. Emily und Matt haben also jede Menge zu tun, ihre Unschuld zu beweisen und den mysteriösen Fall aufzuklären.

Eine Mischung aus Zeitreisekrimi und Lovestory. Matt und Emily kamen sich ja im ersten Band „Zurück nach Hollyhill“ schon sehr nahe und auch im zweiten Band prickelt es mehr als gewaltig. Doch beide sehen eigentlich keine Chance für ihre Liebe. Matt kann Hollyhill nicht verlassen und Emily kann nicht bleiben. Von daher erwarte ich mir für dieses Buch in Bälde noch eine Fortsetzung, in der es vielleicht eine Lösung gibt. Zumal am Ende diesen Bandes etwas Unvorhergesehenes geschieht.

Aber ich greife vor, zunächst bleiben wir einmal bei diesem Teil. Nahezu übergangslos beginnt die Handlung und so ist es ganz gut, wenn man den ersten Band bereits gelesen hat und weiß, wie Emily nach Hollyhill kam und was es damit auf sich hat. Ein Dorf, das komplett in der Zeit reist, um Menschenleben zu retten. Ein sehr netter Einfall, allerdings kann das Dorf ja auch nicht überall sein und so nimmt es nicht Wunder, dass Emily zu der Erkenntnis kommt, dass ihr Aufenthalt wohl nicht allein dazu dient, anderen zu helfen, sondern vor allem sich selbst. Die jugendliche Sprache macht es leicht, sich in das Buch einzulesen und die Charaktere sind fast alle jung und handeln entsprechend. Dass es nicht einfach ist, in der Zeit zu reisen merkt Emily sehr schnell, das Leben Anfang des 19. Jahrhunderts war sehr beschwerlich und gerade diese Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Allerdings mit einer kleinen Einschränkung: Emily schuftet den ganzen Tag hart und fällt abends natürlich todmüde ins Bett. ABER: ich glaube, kein heutiger Teenager würde das überhaupt einen Tag lang durchhalten.
Sehr schön fand ich auch, dass dieses Mal ein bisschen ein Antipärchen dabei war, das Emily das Leben schwer machte. Das machte das Buch – trotz Fantasiegeschichte – doch ein klein wenig realer. Eben nicht nur immer Sonnenschein wie sich die Erschaffer Hollyhill gewünscht haben, sondern auch einmal das wahre Leben in allen Facetten.

Fazit: sehr schön geschriebene Fortsetzung, die mir genauso gut gefallen hat wie Teil 1. Fast sogar noch besser, weil die Handlung gleich ohne viele Erklärungen starten und losgehen konnte.
 
 
 


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